Gestern waren wir mit Peanut nochmal beim Arzt und er hat einen zweiten
Diabetes-Test mit etwas Blut von Peanuts Pfötchen gemacht. Glücklicherweise
ergab dieser Test, dass sich der Verdacht auf Diabetes erst mal nicht
bestätigen lässt. Zur Sicherheit möchte der Arzt unser kleines Sorgenkind aber
in ca. 3 Monaten nochmal testen, denn die Blutwerte waren ja nicht die besten
gewesen - was aber auch stressbedingt sein kann.
So weit so gut - nach diesem Ergebnis waren mein Mann und ich erst mal
deutlich erleichtert! Allerdings ist da ja noch das Problem mit seiner
Nierenfunktion. Also bekommt Peanut ab sofort spezielles Nierendiät-Futter und
zusätzlich noch homöopathische Medikamente:
Solidago comp. + Ubichinon comp. + Coenzym comp. jeweils eine halbe Ampulle
2x pro Woche. Sowie zusätzlich noch eine Ampulle Hepar comp. alle 2 Wochen.
Alle Ampullen enthalten Flüssigkeiten, die man über eine Einwegspritze (ohne
Nadel) aufziehen und der Katze oral verabreichen kann. Die Spritze kann man
auch mehrfach nutzen.
Nach der ersten Medikamentendosis gestern Abend wirkte Peanut heute Morgen
dann deutlich aufgeweckter als die letzten Tage, was sich vor allem in
lautstarkem Maunzen äußerte :). Auch hat er sein neues Futter innerhalb weniger
Minuten hinunter geschlungen, während er die vergangenen Wochen eher weniger
gefressen hatte.
Hatten wir also Glück im Unglück?
Eine Nieren-Therapie ist deutlich unaufwendiger und auch günstiger als eine
Diabetes-Therapie, aber gleichzeitig ist eine schlechte Nierenfunktion doch
irgendwie schlimmer als Diabetes, oder nicht? Ich kann es irgendwie nicht
einschätzen, aber wir sind trotzdem überglücklich, dass es erst mal nur eine
Krankheit ist und nicht alles auf einmal.